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Huhu und Hallo

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Schlagwort: Spitze

Alte Gewohnheiten und ein neues Kleid

Diese Gewohnheiten!

Unbewusste Gewohnheiten sind schnell angeeignet, schlechte Gewohnheiten abzulegen ist schwer und scheint manchmal unmöglich. Und sich gute Gewohnheiten anzueignen ist viel Arbeit. Es gibt die Faustregel das man sich eine Gewohnheit nach 60 Tagen angeeignet hat.

In den letzten zwei Jahren habe ich einige Gewohnheiten verändert, versucht neue zu schaffen. Nicht wirklich leicht, aber ich vermute es geht nicht nur mir so.

Eine wichtige Gewohnheit war es für mich Vegetarierin zu werden. Vor eineinhalb Jahren bin ich bei meinen Eltern ausgezogen. In den Monaten davor wollte ich schon vegetarisch essen, damit ich diese Gewohnheit in meiner Wohnung schon habe. Bei uns zuhause wurde früh vegetarisch gegessen, da meine Schwester mit 6 Jahren kein Fleisch essen wollte. Keine große Umstellung will man meinen. Nein, ehrlich gesagt hat mir das Fleisch nie gefehlt, wirklich nicht. Mein Freund hatte es da schon schwerer, hin und wieder vermisste er wohl Chicken Wings.

Warum mir diese Gewohnheit so wichtig ist? Aus mehreren Gründen. Einerseits hatte ich immer wieder Probleme mit dem Magen, das liegt bei uns wohl in der Familie. Nach ein paar Recherchen bin ich zu der Überzeugung gelangt, viele unserer Krankheiten und Wehwehchen kommen durch die Ernährung, so Punkt eins. Punkt zwei, wichtiger als der Erste, sind die Tiere und die Umwelt. Als kleine Zwischeninfo: ich will niemanden bekehren, mich nicht rechtfertigen, nur erzählen was meine Denkanstöße waren. Tiere sind schon immer ein Teil unseres Lebens gewesen, ich sehe nicht ein warum ein Tier für mich sterben muss, wenn ich mich doch so ernähren kann das es mir gut geht und dem Tier auch. Egal ob es eine Katze, ein Schwein oder der Hund ist, das macht keinen Unterschied. Schlimmer sind vielleicht sogar noch die Lebensumstände der Tiere. Aber diese Infos habt ihr bestimmt auch alle, bzw. gibt es viel auf Youtube und im Internet dazu. Auch der Umwelt geht es durch den übermäßigen Fleischkonsum wesentlich schlechter und hier bin ich der Meinung: Wenn jeder etwas macht, ist schon viel geschafft.

Ein fröhliches Schwarz

Welche Gewohnheit mich aber verleitet hat diesen Beitrag zu schreiben, ist meine Farbwahl bei Stoffen. Als ich neulich mit Freundinnen über Stoffe geredet habe, schärzte ich über mein „fröhliches Schwarz“ das ich so gerne trage. Aber warum trage ich so viel schwarz und grau? Eine elegante Farbe (das war schon mit 16 damals ein Thema), klassisch, macht schlank, passt immer. Aber schade. Denn ich stand schon vor schönen Stoffen, viele Farben, und dachte „Ach den ziehst du eh nicht an!“. Weil ich einer unbewussten und nicht von mir gewollten Gewohnheit festhalte.

Und als mir Becky von diesem unglaublich weichem Strickstoff erzählt hat, habe ich mir nicht so viel Gedanken über die Farbe gemacht. Eigentlich keine. Rosa, okay, meliert, noch besser. UND WEICH!!!! Perfekt um den Sonntag darin zu kuscheln. Der Schnitt für den Stoff stand von Anfang an fest! Ganz lange wollte ich die Nike von Fadenkäfer nähen. Damals musste ich im Probenähen aussetzen, bestimmt hat das Schnittmuster auf diesen Stoff gewartet! 😉

Aber Rosa kann ich schlecht mit meinem altbewehrtem Schwarz kombinieren… Na gut, dann aber so richtig „Mädchen“ und mit weiß kombinieren, mit weißer Spitze! Auch wieder eine Farbe die in meinem Kleiderschrank NICHT vorkommt. Den tollen Stoff hatte ich schon im Sommer gekauft, eigentlich sollte es ein Rock werden, wird er ja vielleicht noch. 🙂

Und siehe da, das Kleid war fertig und ich fühlte mich in dem Schnitt und der Farbe total wohl. Also ist dies eine der nächsten Gewohnheiten die ich ummodeln möchte. Weniger schwarz zu tragen. Gut, die Sonne tut da auch ihren Anteil. Wie sehr wir sie doch vermisst haben!

Weiter Gewohnheiten

Durch meinen Freund hatte ich das erste Mal so richtig Kontakt mit dem Thema Vegan. Jip, das wissen die Meisten nicht, aber ich/wir verzichten auf alle tierische Produkte. Und uns geht es gut und wir haben keine Mangelerscheinungen! 🙂

Anfangs war es Neugier: Was kann man denn noch essen? Jedenfalls nicht mehr den Caprese-Salat… oder Pizza… oder Überbackenes. 100% wenn mein Freund das ließt, lacht er. Ja, ich bin ein Schleckermaul! 😀 Wenn etwas schmeckt, dann esse ich auch… uff eine schlechte Gewohnheit, denn auf das Hungergefühl zu achten, musste ich erst mal wieder lernen. Nach ein paar Experimenten und der Erkenntnis: Man kann viel Essen! entschied sich erst mein Freund Veganer zu werden, obwohl im das Fleisch doch lange gefehlt hat. Auch hier stimmt diese 60 Tage Regel, gut vielleicht +- x Tagen. Aber wenn man solche Entscheidungen durchzieht, sich mit Optionen beschäftigt, ist das alles nicht so schlimm wie man am Anfang denkt. Hin und wieder werden wir zwar auch schwach und dann gibt es „richtigen Käse“, aber wir essen zu 99 % vegan. Bis auf den Käse ist mir das auch nicht so schwer gefallen, da ich schon seit Kleinkindertagen keine Milch trinke.

Siehe da, seitdem ich Vegetarierin/Veganerin bin macht mein Magen mit und quält mich nicht mehr. <3

Meiner Meinung nach ist es bei jeder Umstellung, egal ob es um das Essen oder etwas Anderes geht: Geduld,Willen und hin und wieder auch eine Ausnahme. Alles was mit mit viel Gewalt, sofort und jetzt haben und machen will … das läuft schief. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, das man langsam umstellen muss.

Vintage Druck auf Pullis

Und wenn wir ehrlich zu uns sind, wir haben alle Angewohnheiten die wir, kurz betrachtet, nicht verstehen oder brauche. Oder die wir selber gar nicht möchten. Mal sind sie schlimmer, mal nicht.

Das ich viel Schwarz und Grau trage ist vielleicht keine schlimme, trotzdem möchte ich sie gerne etwas abschwächen. Denn so verbaue ich mir ja die Chance auf so viele schöne Stoffe!

Ach und bevor ich es vergessen: Die „Ösen“ habe ich aus SnapPap gemacht. Einfach zwei Quadrate zugeschnitten, auf den Stoff gesteppt und in der Mitte eingeschnitten. Natürlich sieht auch ein Kreis toll aus.

Alle Infos jetzt noch mal zusammengefasst:
Schnittmuster: Nike von Fadenkäfer
Rosa Strickstoffweiße Spitze und Hoddieband: Beckys Arts and Crafts
SnapPap: Snaply Nähkram

Und jetzt noch schnell zu RUMS

Habt eine schöne Woche und vor allem das Wochenende! Genießt die schönen Farben die der Frühling bringt!

Katie von Katiela

kussecht von jojolino

Ein schöner Rücken kann entzücken

Im Youtube-Video zu den Handschuhen Schneehasen (Hier gelangt ihr zum Video) habt ihr schon ein bisschen spicken können. Und zwar habe ich zum neuen Kleid „kussecht“ von jojolino Handschuhe genäht. Nicht weil ich umbedingt Handschuhe aus diesem Stoff wollte, dazu ist er nämlich viel zu dünn ;), sondern weil ich fande sie passen ganz gut zusammen.

Lady in black, ihr wisst ja meine Lieblingsfarbe. Immer wieder versuche ich mich an mehr Farbe oder Muster ran zu trauen. Aber an welchen Stoffen bleibt mein Herz dann hängen? Sie sind zu 90 % Schwarz oder haben Spitzenelemente. Das sind einfach die Stoffe dir mir am besten gefallen und auch wenn ich mich an etwas mehr Farbe versuche, das Lieblingsteil wird das aus dem schwarzem Stoff sein.

Seit einiger Zeit sammel ich Stoffe, weil ich umbedingt einen Cardigan von jojolino (mein früheren Beitrag findet ihr hier, eine kleine Liebeserklärung 😉 ) daraus nähen will. Mein Lieblingscardigan nämlich. Und als Johanna den neuen Schnitt gezeigt hat, wusste ich, ich werde einen dieser Stoffe, den ich ja speziell für einen ihren Schnitte gekauft habe, endlich vernähe ich ihn.

Das kennt ihr, hoffentlich, auch: Stoffe werden auf „Verdacht“ gekauft oder für ein bestimmtes Projekt und am liebsten will man daheim sofort loslegen. Aber dann kommt etwas dazwischen, Arbeit, Haushalt oder ein anderes Projekt das dringend ist. Also denkt man sich „Gut dann nächste Woche.“Aus nächster Woche wird übernächste und dann ist auf einmal Frühling oder Winter und der Stoff ist nicht mehr dem Wetter entsprechen.

Dann bin ich eben unvernünftig!

Und ja, ihr seht auf dem Bild richtig, der Stoff ist wirklich dünn. Das Shooting war sehr… frisch. Aber in der Hinsicht bin ich unvernünftig und nicht wirklich erwachsen. Bevor meine Lieblingskleider, die meistens eher leichter sind, im Kleiderschrank verschwinden und erst wieder auf die Sonne warten müssen, ziehe ich den Schichten-Look an. Vielleicht bin ich in der Hinsicht auch nicht typisch Frau und nicht so verfroren. 😉

Besonders gerne nutze ich gerade den Fake-Coverlock-Stich als Zierstich. Meine Maschine, die leider meinem Näh-Pensum nicht immer hinterher kommt, hat nicht besonders viele Zierstiche, ich nutze sie auch ganz selten. Aber der Fake-Stich hat es mir gerade besonders angetan und zwar besonders in Verbindung mit Kontrast-Nähgarn.

Vor allem finde ich, wird so der schöne Ausschnitt besonders betont. Ich habe es sehr gerne wenn ein Shirt leicht über die Schulter fällt und die Ärmel etwas weiter sind. Das ist nämlich immer das tolle an den Schnitten von jojolino, sie sind sehr modebewusst, aber sie drängen sich nicht auf. Es ist immer genau die richtige Mischung zwischen modisch, schick und mit dem gewissen Etwas.

Da war die Schere doch schneller

Es gibt so Fehler die mir gerne passieren, ich kürze zu viel. 😉 Naja dann habe ich eine neue Tunika, die ich im Alltag zu einer Leggings tragen kann.

Etwas ärgere ich  mich über die schnelle Schere, die hat einfach zu schnell zu viel abgeschnitten hat, und das ich keine Zeit hatte mir einen passenden Hut „herbstgesang und blättertanz„, ebenfalls von jojolino, zu nähen. Der Schnitt der mich erst auf die tollen Schnitte aufmerksam gemacht hat.

Ansonsten bekommst du den Schnitt hier bei Makerist.

Den Schnitt  für die Handschuhe bekommst du bei die wilde Matrossel.

Den Stoff habe ich bei Apfelschick gekauft.

Die Schlüsselkette habe ich von GlitzerGlück und VintageWahn, toller Schmuck genau nach den eigenen Wünschen.

Und jetzt noch schnell zum creadienstag!

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