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Huhu und Hallo

Schön das du auf meiner Seite gelandet bist. Hier hast du die wichtigsten Seiten und Infos zusammengefasst!

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Monat: März 2017

Alte Gewohnheiten und ein neues Kleid

Diese Gewohnheiten!

Unbewusste Gewohnheiten sind schnell angeeignet, schlechte Gewohnheiten abzulegen ist schwer und scheint manchmal unmöglich. Und sich gute Gewohnheiten anzueignen ist viel Arbeit. Es gibt die Faustregel das man sich eine Gewohnheit nach 60 Tagen angeeignet hat.

In den letzten zwei Jahren habe ich einige Gewohnheiten verändert, versucht neue zu schaffen. Nicht wirklich leicht, aber ich vermute es geht nicht nur mir so.

Eine wichtige Gewohnheit war es für mich Vegetarierin zu werden. Vor eineinhalb Jahren bin ich bei meinen Eltern ausgezogen. In den Monaten davor wollte ich schon vegetarisch essen, damit ich diese Gewohnheit in meiner Wohnung schon habe. Bei uns zuhause wurde früh vegetarisch gegessen, da meine Schwester mit 6 Jahren kein Fleisch essen wollte. Keine große Umstellung will man meinen. Nein, ehrlich gesagt hat mir das Fleisch nie gefehlt, wirklich nicht. Mein Freund hatte es da schon schwerer, hin und wieder vermisste er wohl Chicken Wings.

Warum mir diese Gewohnheit so wichtig ist? Aus mehreren Gründen. Einerseits hatte ich immer wieder Probleme mit dem Magen, das liegt bei uns wohl in der Familie. Nach ein paar Recherchen bin ich zu der Überzeugung gelangt, viele unserer Krankheiten und Wehwehchen kommen durch die Ernährung, so Punkt eins. Punkt zwei, wichtiger als der Erste, sind die Tiere und die Umwelt. Als kleine Zwischeninfo: ich will niemanden bekehren, mich nicht rechtfertigen, nur erzählen was meine Denkanstöße waren. Tiere sind schon immer ein Teil unseres Lebens gewesen, ich sehe nicht ein warum ein Tier für mich sterben muss, wenn ich mich doch so ernähren kann das es mir gut geht und dem Tier auch. Egal ob es eine Katze, ein Schwein oder der Hund ist, das macht keinen Unterschied. Schlimmer sind vielleicht sogar noch die Lebensumstände der Tiere. Aber diese Infos habt ihr bestimmt auch alle, bzw. gibt es viel auf Youtube und im Internet dazu. Auch der Umwelt geht es durch den übermäßigen Fleischkonsum wesentlich schlechter und hier bin ich der Meinung: Wenn jeder etwas macht, ist schon viel geschafft.

Ein fröhliches Schwarz

Welche Gewohnheit mich aber verleitet hat diesen Beitrag zu schreiben, ist meine Farbwahl bei Stoffen. Als ich neulich mit Freundinnen über Stoffe geredet habe, schärzte ich über mein „fröhliches Schwarz“ das ich so gerne trage. Aber warum trage ich so viel schwarz und grau? Eine elegante Farbe (das war schon mit 16 damals ein Thema), klassisch, macht schlank, passt immer. Aber schade. Denn ich stand schon vor schönen Stoffen, viele Farben, und dachte „Ach den ziehst du eh nicht an!“. Weil ich einer unbewussten und nicht von mir gewollten Gewohnheit festhalte.

Und als mir Becky von diesem unglaublich weichem Strickstoff erzählt hat, habe ich mir nicht so viel Gedanken über die Farbe gemacht. Eigentlich keine. Rosa, okay, meliert, noch besser. UND WEICH!!!! Perfekt um den Sonntag darin zu kuscheln. Der Schnitt für den Stoff stand von Anfang an fest! Ganz lange wollte ich die Nike von Fadenkäfer nähen. Damals musste ich im Probenähen aussetzen, bestimmt hat das Schnittmuster auf diesen Stoff gewartet! 😉

Aber Rosa kann ich schlecht mit meinem altbewehrtem Schwarz kombinieren… Na gut, dann aber so richtig „Mädchen“ und mit weiß kombinieren, mit weißer Spitze! Auch wieder eine Farbe die in meinem Kleiderschrank NICHT vorkommt. Den tollen Stoff hatte ich schon im Sommer gekauft, eigentlich sollte es ein Rock werden, wird er ja vielleicht noch. 🙂

Und siehe da, das Kleid war fertig und ich fühlte mich in dem Schnitt und der Farbe total wohl. Also ist dies eine der nächsten Gewohnheiten die ich ummodeln möchte. Weniger schwarz zu tragen. Gut, die Sonne tut da auch ihren Anteil. Wie sehr wir sie doch vermisst haben!

Weiter Gewohnheiten

Durch meinen Freund hatte ich das erste Mal so richtig Kontakt mit dem Thema Vegan. Jip, das wissen die Meisten nicht, aber ich/wir verzichten auf alle tierische Produkte. Und uns geht es gut und wir haben keine Mangelerscheinungen! 🙂

Anfangs war es Neugier: Was kann man denn noch essen? Jedenfalls nicht mehr den Caprese-Salat… oder Pizza… oder Überbackenes. 100% wenn mein Freund das ließt, lacht er. Ja, ich bin ein Schleckermaul! 😀 Wenn etwas schmeckt, dann esse ich auch… uff eine schlechte Gewohnheit, denn auf das Hungergefühl zu achten, musste ich erst mal wieder lernen. Nach ein paar Experimenten und der Erkenntnis: Man kann viel Essen! entschied sich erst mein Freund Veganer zu werden, obwohl im das Fleisch doch lange gefehlt hat. Auch hier stimmt diese 60 Tage Regel, gut vielleicht +- x Tagen. Aber wenn man solche Entscheidungen durchzieht, sich mit Optionen beschäftigt, ist das alles nicht so schlimm wie man am Anfang denkt. Hin und wieder werden wir zwar auch schwach und dann gibt es „richtigen Käse“, aber wir essen zu 99 % vegan. Bis auf den Käse ist mir das auch nicht so schwer gefallen, da ich schon seit Kleinkindertagen keine Milch trinke.

Siehe da, seitdem ich Vegetarierin/Veganerin bin macht mein Magen mit und quält mich nicht mehr. <3

Meiner Meinung nach ist es bei jeder Umstellung, egal ob es um das Essen oder etwas Anderes geht: Geduld,Willen und hin und wieder auch eine Ausnahme. Alles was mit mit viel Gewalt, sofort und jetzt haben und machen will … das läuft schief. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, das man langsam umstellen muss.

Vintage Druck auf Pullis

Und wenn wir ehrlich zu uns sind, wir haben alle Angewohnheiten die wir, kurz betrachtet, nicht verstehen oder brauche. Oder die wir selber gar nicht möchten. Mal sind sie schlimmer, mal nicht.

Das ich viel Schwarz und Grau trage ist vielleicht keine schlimme, trotzdem möchte ich sie gerne etwas abschwächen. Denn so verbaue ich mir ja die Chance auf so viele schöne Stoffe!

Ach und bevor ich es vergessen: Die „Ösen“ habe ich aus SnapPap gemacht. Einfach zwei Quadrate zugeschnitten, auf den Stoff gesteppt und in der Mitte eingeschnitten. Natürlich sieht auch ein Kreis toll aus.

Alle Infos jetzt noch mal zusammengefasst:
Schnittmuster: Nike von Fadenkäfer
Rosa Strickstoffweiße Spitze und Hoddieband: Beckys Arts and Crafts
SnapPap: Snaply Nähkram

Und jetzt noch schnell zu RUMS

Habt eine schöne Woche und vor allem das Wochenende! Genießt die schönen Farben die der Frühling bringt!

Katie von Katiela

Nähen ist mein Yoga

Nimm dir die Zeit

Nähen liegt voll im Trend. Die DIY Branche boomt, jede Woche kommen tolle neue Bücher raus, selbst bei Discountern gibt es Nähzubehör.

Als ich richtig mit Katiela angefangen habe, fand ich es echt schwer von meinem Hobby zu erzählen. Das ist doch ein „Oma“ Hobby. Anfangs habe ich auch kaum darüber geredet oder erzählt, selbst meinen Freunden nicht. Aber nach und nach würde ich mutiger, weil ich auch das Thema immer prominenter wurde. Viele haben ebenfalls eine Nähmaschine daheim, aber eben keine Zeit.

Warum ihr euch die Zeit nehmen solltet:

– Nähen ist super für das Gehirn. Warum das? Ganz einfach, die meisten Berufe finden heutzutage am Schreibtisch statt. Viele sind Kopfjobs, man denkt in seinen Bahnen, hat immer die selben Abläufe und Denkmuster. Wenn du nähst werden vollkommen andere Bereiche deines Gehirns angesprochen. Deine Handkoordination wird ebenfalls angesprochen.

– Nähen ist toll für das Selbstbewusstsein. Wie toll ist denn bitte das Gefühl wenn du einen Pulli genäht hast, wenn er fertig ist. Dir passt und gefällt. Und wenn man dann auch noch Komplimente dafür bekommt.

Nimm dir Zeit für dich!

– Nähen ist Zeit für dich. Ich weiß Zeit für sich ist selten, aber wenn man sie hat, kann man sie genießen. Auch wenn die meisten für ihre Kinder nähen, solltest du dich nicht vergessen. Ganz oft freuen sich die Mädels in den Workshops das sie endlich mal etwas für sich nähen könne, sie nehmen sich die Zeig und freuen sich schon immer die ganze Woche drauf.

– Nähen ist Zeit für Freunde. Nähen ist nicht nur ein Hobby für eine Person. Man kommt vielleicht nicht so schnell voran wenn man mit Freunden oder in einer geselligen Runde näht, aber es macht unglaublich viel Spaß. Man bekommt neue Ideen, Hilfe und es gibt immer viel zu lachen.

– Keiner trägt die selbe Kleidung wie du. So kannst du dich und deinen eigenen Stil ausdrücken.

– Deine Ideen, deine Lieblingsstücke. Wertschätzung wird immer wichtiger. Wir konsumieren so viel, wir schmeißen zu schnell weg. Selbstgenähtes schätzen wir mehr, du trägst sie mit Stolz, du wirst dieses Teil länger tragen. Ein H&M Pulli kostet 10 – 15 €, er verzieht sich und viele der Kleidung zum Kaufen hat eine schlechte Passform. Der landet ziemlich schnell im Altkleiderkontainer. Aber das kann nicht der Sinn von dieser Kleidung sein.

Du entscheidest!

Es gibt noch einige Gründe mehr, aber ich denke ihr erkennt meinen Standpunkt.

Wenn ich länger nicht nähen konnte, dann fehlt mir was. Ich fühle mich unwohl und auch ein bisschen gestresst und auch etwas schlecht drauf.

Wenn ich dann aber nähen kann, dann hilft das sehr. Nicht umsonst gibt es dir Sprüche wie „Nähen ist mein Yoga“, oder meine Therapie oder oder oder. So sehe ich das auch. Ein abschalten vom Alltag, der Welt.

Zum Nähen gehört das Plotten ebenfalls dazu. Seit einem Jahr steht mein Plotter hier und ich bin immer wieder aufs neue Überrascht was man tolles alles machen kann.

Besondert wenn es so ein schönes Motiv ist, wie das von Frau Fadenschein. Federn sind schon immer meins, ihr seht sie in meinem Logo, ich habe sie in den Haaren. Das Design des Traumfängers ist wirklich wunderschön. Da musste ich mir doch gleich wieder eine Vero aus dem schönem blauen Jersey nähen. In die Farbe habe ich mich im Laden gleich verliebt. Den Plott habe ich aus der silberfarbenen Vintage Folie von Happy Fabric geschnitten.

Die Folie ist echt der Hammer. Denn sie sieht aus wie ein Vintage Druck, man kann die Folie ebenfalls mehrfach verwenden, dadurch entsteht ein schwächerer Abdruck.  Den Effekt seht ihr hier am Rücken, dort habe ich den Plott ein zweites Mal aufgebügelt.

Vintage Druck auf Pullis

Den Schnitt „Vero“ bekommst du hier! Oder bei Makerist!
Das Schnittmuster kannst du als Pulli, wie auf den Bildern, als Tunika oder Kleid tragen. Außerdem gibt es drei unterschiedliche Ärmel in jeweils drei Längen.

Momentan bin ich dabei den Schnitt für eine Vero für Kinder zu zeichnen. Ebenfalls möchte ich eine Größenerweiterung für Vero erstellen, so das sie bis Größe 50 genäht werden kann. Über  tatkräftige Probenäher freue ich mich gerne, also meldet euch gerne bei mir.

Diesen super Plott gibt es ab heute Mittag bei Makerist! Als Bonus gibt es die Federn auch noch einzeln.
Ich habe für meine Version die einfarbige Variante verwendet, es gibt aber auch noch zwei weiter farbige Varianten.

Und jetzt noch schnell zu RUMS

Habt eine schöne Woche! Genießt die ersten tollen Sonnenstrahlen!

Katie von Katiela

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